Schützenhaus
Ansbachweg 1
Tel.: 06722 8523

Freitag, Woche 46
15.11.2019 - 18:56 Uhr
Sonnenaufgang: 07:45 Uhr
Sonnenuntergang: 16:40 Uhr

Chronik

1957 bis 1969

1957
Am Sonntag, dem 17. 11. 1957, trafen sich, nach einem vorherigen Aufruf in der Presse, einige Winkeler Bürger in der „Alten Bauernschänke“, um einen Schützenverein zu gründen.
In Anwesenheit des damaligen Kreisschützenmeisters Franz Winter aus Oestrich wurde dann der Schützenverein «Diana» Winkel aus der Taufe gehoben.
In den ersten Vorstand wurden berufen:
Hans Träuptmann 1. Vorsitzender,
Helmut Sauer 2. Vorsitzender,
Rudi Bieger Schriftführer,
Erich Metten Kassierer,
Horst Humbert 1. Schießwart,
Peter Kratochwil 2. Schießwart.
Noch im Verein befindliche Gründungsmitglieder sind Ernst Brandscheid, Arnold Derstroff, Horst Humbert, Peter Kratochwil und Helmut Sauer. Es wurde, It. Gründungsaufzeichnung beschlossen, das erste Übungsschießen bereits am Mittwoch, dem 20. 11. 57 in den Kellerräumen der Bauernschänke abzuhalten. Dies geschah dann auch, mit dem einzigen zur Verfügung stehenden Gewehr des Rudi Bieger, quer über leere Bierfässer und anderes Gerümpel hinweg auf eine provisorisch an die Wand genagelte Scheibe. Da das Ganze großen Spaß machte, wurde schon in den nächsten Tagen mit Aufräumungs- und Bauarbeiten im Keller begonnen, um möglichst rasch eine funktionsfähige Schießanlage zu erhalten. Auch wurde von Karl Allendorf ein gebrauchtes Luftgewehr und sonstige Schießutensilien aus dem ehemaligen, 1933 aufgelösten, Winkeler Schützenverein auf Stottern erworben. Jedes Mitglied bezahlte DM 5,- Einstand, der Monatsbeitrag wurde auf DM -,50 festgelegt, das Schießgeld betrug DM -,30

1958-1959
Im Januar 1958 konnten 16 Mitglieder dem Hessischen Schützenverband gemeldet werden, bei dem gleichzeitig Antrag auf Verbandaufnahme gestellt wurde. Ende März 58 fand das erste Preisschießen statt, dessen Preise von den Mitgliedern und vielen Winkeler Geschäftsleuten gespendet wurden, Der Erlös wurde für den weiteren Ausbau der Schießanlage aufgewandt. Die Aufnahme im Hessischen Schützenverband wurde am 26.3.58 bestätigt, sodass der Durchführung von Vereinsmeisterschaften und der Teilnahme an den Kreisrundenwettkämpfen nichts mehr im Wege stand. Bei der Verbandsmeldung 1959 waren es 17 Mitglieder. Neben dem Schießbetrieb, der Teilnahme an Meisterschaften und Rundenkämpfen, wurde 1959 ein Preisschießen für alle Rheingauer Vereine organisiert. Im April fand die Hauptversammlung mit Neuwahlen statt.
1. Vorsitzender Hans Träuptmann,
2. Vorsitzender Walter Barth,
Kassierer Horst Humbert,
Schriftführer Christel Merten,
1. Schießwart Ernst Brandscheid,
2. Schießwart Peter Kratochwil.
Im September 59 war der Tag des ersten Vereinsausfluges. Dieser führte nach Michelbach. Mit dem dortigen Schützenverein war ein Freundschaftsschießen vereinbart, das die «Diana» Schützen mit 1 Ring gewannen. Bereits 4 Tage später war die Rückrunde dieses Treffens in Winkel. Sieger war wieder «Diana» mit 7 Ringen. Die dabei geschlossene Freundschaft führte noch zu einigen gegenseitigen Besuchen. Am 12. 12. 59 war eine Weihnachtsfeier in der Bauernschänke. Dies war auch gleichzeitig der Abschied vom bisherigen Vereinslokal, da dieses geschlossen wurde. Die Wirtin, Frau Emmi Schmitt, stiftete zur Erinnerung einen Pokal.

1960
Der Verein war nun ohne Schießstand, da sich kein neuer Pächter für die Bauernschänke fand. Um den Schießbetrieb nicht einschlafen zu lassen, fuhren die Aktiven zu Freischütz Oestrich, damals noch in der Klosterschänke, zum Training und den Rundenkämpfen. Den Oestricher Schützen sei an dieser Stelle nochmals für das damalige Entgegenkommen gedankt. Da man damals jedoch noch nicht so gut motorisiert war, um immer auswärts zu fahren, wurde in Winkel eifrig nach einer neuen Bleibe gesucht. Diese fand sich bald in einem leer stehenden Keller des Gasthauses „Hasensprung“. Nach gut 2 Monaten harter Arbeit war der Stand soweit hergerichtet, dass zunächst auf 6 Ständen der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Später kamen noch zwei Anlagen hinzu, sodass man mit acht Ständen damals über den größten Luftgewehrstand im Rheingau verfügte, auf dem im Mai die Kreismeisterschaften, mit einem Sieg unserer Damenmannschaft, ausgetragen wurden. Bei der Hauptversammlung gab es kleine Änderungen im Vorstand, ein Satzungsentwurf wurde vorgelegt und der Vereinsregistereintrag beschlossen. Im August wurden die Rheingauer Vereine zum Pokalschießen und zur Standeinweihung eingeladen. Abschluss und Höhepunkt dieser Veranstaltung war ein Schützenball mit Preisverteilung, welcher am Kerbesamstag im „Hasensprung“ stattfand. Eine Weihnachtsfeier, mit dem Schützenverein Assmannshausen als Gäste, war im Dezember als Abschluss des Vereinsjahres.

1961-1962
Der Umzug zum Hasensprung wirkte sich positiv auf die Mitgliederzahlen aus, sodass im Januar 25 Mitglieder gezählt wurden. In den Jahren 1961/62 wurde dann die Schießanlage weiter ausgebaut und durch einen in einem Nebenkeller liegenden Aufenthaltsraum bereichert. Dort wurde manches Fest gefeiert. Auch auf die Schießergebnisse wirkte sich dieser Raum sehr vorteilhaft aus, da die unmittelbare Nachbarschaft Aufenthaltsraum - Schießstand das Interesse am Training steigerte. Als weitere Episode ist zu berichten, dass anlässlich des Vereinsausfluges 1961 in Ruppertshain als 1. Preis des dortigen Schießens ein Schwein gewonnen wurde, welches dann bei der Weihnachtsfeier mit großem Hallo und gutem Appetit verspeist wurde. Ein Einzelschütze und drei Mannschaften wurden Kreismeister.

1963-1966
Bei der Jahreshauptversammlung im Februar legte Hans Träuptmann sein Amt als Vorsitzender wegen Wohnsitzwechsel nieder, da er sich somit zeitlich nicht mehr in der notwendigen Form dem Verein widmen konnte. Für seine Verdienste seit der Gründung wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Die Neuwahlen ergaben folgende Besetzung:
1. Vorsitzender Horst Humbert,
2. Vorsitzender Peter Lill,
Kassierer Walter Barth,
Schriftführer Christel Barth,
1. Schießwart Ernst Brandscheid,
2. Schießwart Hans Winkelbach,
Waffenwart Peter Kratochwil.
Die nächsten Jahre brachten die für einen Schützenverein typischen Aktivitäten, es wurden regelmäßig die erforderlichen Meisterschaften ausgetragen, sich an Rundenkämpfen beteiligt. und die Geselligkeit gepflegt. Die Jahreshauptversammlung 1965 bestätigte den Vorstand für weitere zwei Jahre, 1966 wurde der 1. Vorsitzende für drei Jahre einstimmig wiedergewählt. Die Neuzugänge waren gut, im Januar 66 konnten 42 Mitglieder gemeldet werden. Im Jahre 66 kam auch zum ersten mal der Bau einer eigenen Feuerwaffenanlage ins Gespräch. Es sollte mit dem Jagdverband Rheingau auf dem jetzigen Gelände eine Schießanlage errichtet werden. Dies scheiterte an der Gemeinde Winkel, die das Grundstück nicht zur Verfügung stellte. In dieser Zeit errangen 4 Einzelschützen und 5 Mannschaften Kreismeisterehren.

1967
Der Verein bestand 10 Jahre, dies bot Grund genug, ein großes Preisschießen aufzuziehen. Der Landrat und die Gemeinde Winkel spendeten Pokale, welche in gesonderten Klassen ausgeschossen wurden. Freunde, Gönner, viele Winkeler Winzer und die Geschäftswelt zeigten sich sehr spendenfreudig, so dass ein großartiges Preisangebot zusammen kam. Dies wurde von vielen Vereinen aus dem Gau 7 genutzt. Auch die Winkeler Bürger beteiligten sich zahlreich an einem für Nicht-Schützen ausgerichtetem Programm. Als Abschluss gab es einen großen Schützenball mit Preisverteilung und Tombola im „Hasensprung“, wo bis in den Morgen gefeiert wurde. Der Reingewinn von mehr als DM 2.000,-- ermutigte dazu, ein Sparbuch anzulegen, was seither mangels Masse nicht nötig war. 3 Einzel- und 4 Mannschafts-Kreismeister sowie 1 Rundenkampfsieg waren die sportlichen Erfolge des Jahres.

1968
wurde bekannt, dass sich die Pläne zur Waldackerbebauung geändert hatten, womit ein Standbau möglich war. Sofort gab es, betreffs der Grundstücksfrage, neue Verhandlungen mit der Gemeinde. Zur Probe wurde ein Wochenend- Zeltlager durchgeführt, wobei die ersten „Diana“ - Spieße aus der Taufe gehoben wurden. Dies war auch die Geburtsstunde der Schützenfeste, welche bis heute durchgeführt werden. Gleichzeitig begann auch die Planung der Schießanlage die nach vielen Entwürfen, Änderungen und Verbesserungen einschließlich dem Bau eines Lego- Modells zum Bild der Anlage vor dem Erweiterungsbau führte. Auch in diesem Jahr konnten 3 Mannschafts-Kreismeister errungen werden.

1969
wurden 58 Mitglieder gemeldet. Die Vorstandswahlen bestätigten Horst Humbert für weitere 3 Jahre im Amt. 2. Vorsitzender Ernst Brandscheid, als Kassierer wurde Walter Barth, und Christel Barth als Schriftführerin bestätigt. 1 Schießwart wurde Karl-Heinz Gass, 2. Schießwart Theo Born, Waffenwart Helmut Eckerich. Bauplanung, Grundstücksvertrag und Baufinanzierung sind mit Hochdruck voran getrieben worden, da man einen Baubeginn noch 1969 anstrebte. Dies war jedoch nicht realisierbar. Der Grundstücksvertrag war jedoch perfekt und man beschloss. wieder ein Zeltlager mit Sommerfest durchzuführen. Zwei Wochen standen 15 Zelte im Ansbachtal, und da man sonst noch nichts bauen durfte, baute man halt den „Diana Saloon“ aus alten Schuttplatzbrettern und sonstigen Abfällen. Dieses Fest brachte auch das erste elektrische Licht auf den Schützenplatz mittels eines angekauften Stromaggregats der ehemaligen Wehrmacht. Viele Jahre sollte das ein gewohntes Bild sein, dass die Diana-Schützen im Sommer Zelte auf dem Schützenplatz aufstellten, um am Neubau zu arbeiten und das Sommerfest vorzubereiten. Auch heute noch stehen, während der Festtage, immer einige Zelte, um den freiwilligen Helfern als Übernachtungs- und Ruhemöglichkeit zu dienen. Im Spätherbst wurde man auf einen Hausabriss in Erbenheim aufmerksam. Mit dem Besitzer wurde ein kompletter Abriss durch „Diana“ vereinbart, wofür man alles verwertbare Material erhielt. Die Aktion begann am Bußtag und erforderte mehr als 400 Arbeitsstunden. Dann war es geschafft, das Haus war bis zum Kellerboden beseitigt. Auf dem Schützenhausgelände und in den Kellerräumen des Hasensprung waren Baumaterialien im Werte von mind. DM 30.000,- gestapelt. Die komplette Heizungsanlage, Türen. Fenster. Balken, Träger, Installationsmaterial u.v.a. im heutigen Schützenhaus stammen aus diesem Abbruch. Verschiedene Dinge wurden auch verkauft und füllten die ohnehin knappe Baukasse auf. Eine ähnliche Aktion fand einige Jahre später. noch einmal beim Abbruch des Hotels Waldfrieden in Schlangenbad statt, bei der ebenfalls wertvolle Materialien gewonnen werden konnten. Sportlich wurden trotz dieser Aktivitäten 1 Einzel-, 2 Mannschaftskreismeister und 1 Rundenkampfgewinn erzielt.


1970 bis 1989

1970
Der Verein hat 70 Mitglieder Die Hauptversammlung stand überwiegend im Zeichen des geplanten Neubaues, da jedoch die Genehmigung noch nicht vorlag. musste man sich weiterhin gedulden. Mitte April wurde. telefonisch durch das Hessische Sozialministerium die Erlaubnis zum Baubeginn erteilt. In einem damals gefertigten Protokoll liest sich das so: 18. 4. 70 Beginn Kelleraushub, 1. 5. Fundamente abgesteckt, 2. 5. ausgehoben, 9. 5. betoniert, es war Pfingstsamstag und ein Fest auf dem Kerbeplatz. Einige Unentwegte fuhren dann in der Nacht um 3 Uhr mit Sekt zur Baustelle, um Richtfest für die Fundamente zu feiern. Die in den noch frischen Beton geritzten Inschriften aus diesen Stunden wurden leider später zugemauert. Am 5. 5. wurden in einer a. o. Hauptversammlung alle Bau- und Finanzierungspläne durchgesprochen. Die Finanzen sahen natürlich nicht sehr rosig aus. Der veranschlagten Bausumme von DM 133.000,-- standen nur eigene Barmittel in Höhe von DM 6.055,-- gegenüber. An Zuschüssen waren genehmigt: Gemeinde Winkel DM 5.000,--, Kreis Rheingau DM 13.000,--, Land Hessen DM 30.000.-- Landessportbund DM 10.000,--. Ein angesichts der ständig steigenden Baupreise fast aussichtsloses Vorhaben. Trotzdem oder gerade deshalb ging es mit Elan an die Arbeit, sodass bereits am 2. August Richtfest gefeiert werden konnte. Dies geschah dann in Anwesenheit von Vertretern des öffentlichen Lebens, des Kreisbauamtes usw., wobei zu bemerken ist, dass sogar zwei Bürgermeister von Winkel anwesend waren. Der aus dem Dienst scheidende Heinrich Meder, der dem enormen Bauvorhaben, aufgrund der finanziellen Verhältnisse, recht skeptisch gegenüberstand, sprach seinem Nachfolger Klaus Frietsch die Empfehlung aus, diesen Verein weiterhin zu beachten und zu fördern. Dies geschah in den Folgejahren auch zur Zufriedenheit von „Diana“, wobei zunächst die Gemeinde Winkel und später auch die Stadt Oestrich-Winkel stets ein offenes Ohr für die Belange des Vereins hatte und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch weitere Zuschüsse unterstützte. Natürlich wurde trotz der regen Bautätigkeit der sportliche Aspekt des Vereins nicht vergessen und sich weiterhin an allen Meisterschaften, Rundenwettkämpfen etc. beteiligt, was 1 Mannschafts-Kreismeister erbrachte. Auch die Geselligkeit sollte nicht zu kurz kommen, Vereinsausflüge, Weihnachtsfeiern für Kinder und Erwachsene, sowie sonstige Treffen wurden in gewohnter Form durchgeführt.

Stundenregelung zur Startgeldermäßigung
Bereits seit Beginn der Bauarbeiten am Schützenhaus in den Jahren 1969/70 wurden die von den Mitgliedern geleisteten Arbeitsstunden notiert und sollten zu einer Ermäßigung des Startgeldes führen.
Mit der Aufnahme des Schießbetriebes wurden dann folgende Stundensätze/Ermäßigungen festgelegt:

Stunden Startgeld in %
    0    -   100 --- 100
101    -   200 ---   90
201    -   350 ---   80
351    -   550 ---   70
551    -   800 ---   60
801    - 1100 ---   50
1101  - 1450 ---   40
1451  - 1850 ---   30
1851  - 2300 ---   20
2301  - 2800 ---   10
2801  -   ~    ---     0
Geld- und Sachspenden wurden in Stunden umgerechnet, hierbei galten DM 5,-- für 1 Stunde.


1971 / 1973
Mitglieder 77/101. Die Hauptversammlung 71 wählt Helmut Eckerich zum 2. Vorsitzenden, 2. Schießwart wird Josef Kurbel, Waffenwart Theo Born Die übrigen Vorstandsmitglieder werden bestätigt. Bauen, Bauen, Bauen ist das Motto dieser Jahre, dazu als weiteres Reizthema die Finanzierung zu der die Sommerfeste, aus deren Erlösen hauptsächlich die technischen Einrichtungen beschafft wurden, erheblich beitrugen. Von Mitglied Karl Börner Sen. wurde der Verkauf von Bausteinen angeregt In der daraus resultierenden Verkaufsaktion konnten mehr als 500 Stuck a DM 5, - verkauft werden. Überhaupt wurde durch vereinsinterne Preis- und Pokalschießen alles getan, um Geld für den Bau aufzutreiben. So stiftete das Ehepaar Sauer 2 Wanderpokale. die nach einem Punktsystem ausgeschossen wurden und einiges einbrachten. Dies sei einmal stellvertretend für viele Geld und Sachspenden, sowie sonstige Aktivitäten die unmöglich alle aufgezählt werden können, genannt. Bei der J. H. 73 gab es kleine Veränderungen im Vorstand. Zum 2. Vorsitzenden wurde Gerhard Sauer gewählt. Für die ausscheidende, langjährige Schriftführerin Christel Barth, wurde Klaus Ruppershofen gewählt. Eine zusätzliche Arbeit entstand durch die Einführung des neuen Waffengesetzes. Mussten doch die Mitglieder hinreichend informiert und dafür Sorge getragen werden, dass alle Anmeldungen ordnungsgemäß erfolgten. Noch zu berichten ist, dass 1971 auch das Tontaubenschießen in das Sportprogramm des Vereins mit aufgenommen wurde. Das Sommerfest fand am 5 und 6 August 73 statt und brachte in mittlerweile weiter ausgebauten Räumen sowie einem auf der Terrasse errichteten Zeltbau neue Besucherrekorde und zeigte die zunehmende Beliebtheit dieses Festes. Natürlich wurde in dieser Zeit auch wieder im Ansbachtal gezeltet und gearbeitet. Es muss dabei auch einmal erwähnt werden, dass ohne die Damen des Vereins weder das Bauvorhaben, noch die ganzen Feste zum Erfolg geführt hätten. Denn es gehört schon sehr viel Verständnis und eigenes Interesse am Vereine dazu, wenn man über Jahre hinweg an jedem Samstag, an jedem Feiertag und auch noch zwischendurch weiß, dass der Ehemann am Schießstandbau schuftet, während zu Hause die Arbeit liegen bleibt. Nicht zu vergessen, das persönliche Engagement der Frauen während der Campingwochen, den direkten Arbeitseinsatz bei den Bauarbeiten, so wurden z.B. mehr als 2.000 Ziegelsteine von den Frauen geputzt, sowie die Mithilfe bei allen Festen einschließlich der vor- und nachher anfallenden Arbeiten. Gut besuchte Weihnachtsfeiern mit großartigen Tombolas, organisiert von dem langjährigen Vergnügungsausschussvorsitzenden Mecky Gietz und seinen Helfern fanden jeweils im Dezember statt. Am 2. Dezember 73 war es dann soweit, dass der Aufenthaltsraum des Schützenhauses seiner Bestimmung zugeführt werden konnte. Es war ein herrlicher Wintertag mit viel Schnee und eisiger Kälte. Außerdem war ,aufgrund der damaligen Ölkrise, Autofahrverbot. Die Verantwortlichen zogen schon um 6 Uhr morgens hinaus, um zu sehen, ob die Heizung die Nacht überstanden habe und um alles für den Besuch der Mitglieder vorzubereiten. Die kamen dann auch, aber nach ihnen viele, viele Gäste, sodass das Schützenhaus zum Bersten voll war und die Mitglieder spazieren gingen, um für die Gäste Platz zu machen. Es war schon fast ein kleines Fest und dem Vernehmen nach soll am späten Abend der Vorsitzende mit dem Kassierer getanzt haben, aus Freude über den gelungenen Tag. Man hatte einen neuen Treffpunkt für die Schützen und als erste große Gesellschaft wurde die Silberhochzeit des Ehepaars Sauer gefeiert. Eine Kinderweihnachtsfeier und eine Silvesterparty folgten. Jeden Sonntagmorgen öffnete Schützenwirt «Mecky» die Tore und man saß am Stammtisch und diskutierte die weiteren Bauarbeiten und notwendigen Verbesserungen. Sportliche Erfolge dieser 3 Jahre sind 17 Einzel- und 9 Mannschaftskreismeistertitel, sowie 9 Einzel- und 1 Mannschaftsrundenkampfsieg.

1974
Die Anfang 1974 140 Mitglieder fieberten dem Beginn des Schießens entgegen. Noch waren einige Arbeiten auszuführen, um die Anlage sicherheitstechnisch abnehmen zu lassen. Da der Schützenkreis Rheingau jedoch drängte, die Kreismeisterschaften in Winkel durchzuführen, wurde zügig gearbeitet, sodass am 16. 3. der Schießbetrieb für Gewehr und Pistole aufgenommen werden konnte. Diese, mit Erfolg durchgeführte Kreismeisterschaft zeigte jedoch, dass eine größere Stromerzeugungsanlage notwendig war, um alle Anlagen gleichzeitig betreiben zu können, eine Investition von DM 10.000,--, die aufgebracht werden mussten .Das Jahr verging mit weiteren Ausbauarbeiten. wobei das Sommerfest, ein Wandertag und die Weihnachts- und Silvesterfeiern willkommene Unterbrechungen darstellten. 13 Einzel- und 7 Mannschaftsmeistertitel waren ein großer Erfolg.

1975 / 1977
Das Jahr 1975 begann mit der Beteiligung am großen Karnevalszug des CVW. Neben einem Festwagen mit närrisch kostümierten Schützen aus allen Zeiten , wurde eine Druckluft-Kanone mitgeführt, welche während des Umzugs 3 Zentner Bonbons und einen ganzen Sack Konfetti verfeuerte. Bei den Wahlen 75 schied der Waffenwart aus. Hierfür wurde Heinz Freimuth gewählt. Als Pressewart wurde Gisela Humbert in den erweiterten Vorstand berufen. Der Schießbetrieb, insbesondere bei Faustfeuerwaffen, nahm nun erheblich zu und immer mehr Mitglieder traten dem Verein bei, sodass trotz Fluktuation 153 Personen gezählt wurden.1976 wurden auch erstmals Pläne zum Ausbau des Luftgewehrstandes im Hasensprung diskutiert. Da sich nicht genügend Helfer fanden, schlief das Ganze wieder ein. Das Sommerfest wurde in der üblichen Form mit steigenden Besucherzahlen durchgeführt. Eine Abschlussrechnung zum Jahresende zeigte die bisherigen Ausgaben. Danach wurden einschließlich der Zuschüsse und Spenden rd. DM 100.000,-- aufgewendet, um die Sportanlage im Ansbachtal zu bauen. Dazu kommen bis Ende 76 rd. 21.500 freiwillige Arbeitsstunden. sowie erhebliche Mengen an gespendeten oder günstig beschafftem Material. Demgegenüber steht zu diesem Zeitpunkt ein Feuerversicherungswert von umgerechnet aus der Goldmarksumme mehr als DM 350.000,--. Da in der genannten Feuerversicherung keinerlei Außenanlagen, Fundamente usw. enthalten sind, kann man den effektiven Wert zu Ende des Jahres 76 mit rund DM 500.000,-- ansetzen. Wenn man bedenkt, dass das Ganze mit DM 6,055,- in der Vereinskasse angefangen hat, eine Leistung, auf die der Verein und seine Verantwortlichen stolz sein können. 1977 beginnt damit, dass eine neue Form der Schützenhausbewirtschaftung gefunden werden muss, da K.H. Gietz amtsmüde ist. Der Vorstand bedankt sich für die mehr als 3 Jahre, in denen er unermüdlich und ehrenamtlich diese Tätigkeit ausgeführt hat. Als neue Lösung übernehmen nun mehrere Schützenfamilien und Junggesellen im turnusmäßigen Wechsel diese sicherlich nicht immer leichte Tätigkeit Die Vorstandswahlen 77 bringen einige Veränderungen. 2. Vorsitzender wird Siegfried Kirchner, Schriftführer Ludwig Feuerbach, 2. Schießwart Reiner Schneider, Jugendwart wird wieder K. H. Gass, der dieses Amt seit 1973 betreut. Um bei der eventuellen weiteren Wochenendhaus-Bebauung der Waldäcker genügend Abstand zu behalten, werden die westlich der Schießanlagen gelegenen Grundstücke von rd. 10.000qm Größe hinzugepachtet. Am Vatertag wird ein Freundschaftsschießen gegen den Schützenverein Steinwenden-Weitersbach, der mit über 50 Personen nach Winkel kam, ausgetragen. Sportliche Erfolge dieser 3 Jahre sind 24 Einzel- und 13 Mannschafts-Kreismeister, 8 Rundenkampfsiege. 3 Einzel- und 1 Mannschafts-Gaumeister, Karin Gass wird 2 x Jugendgaumeister Luftgewehr.

1978
Der Verein hat mittlerweile 164 Mitglieder und beschäftigt sich mit Plänen, dem Schützenhaus einen Luftgewehrschießstand anzugliedern, da eine Renovierung der Anlage Hasensprung nicht zum Erfolg führen würde zumal Verkaufsabsichten bekannt wurden. Erste Diskussionen im Vorstand hatte es bereits im Herbst 1977 gegeben, nun sollte ernsthaft in die Planung eingestiegen werden. .Als erstes wird eine Bauvoranfrage gestellt um die Möglichkeiten zu klären. Eine Osterwanderung führte über die Hallgartener Zange, Sieben Wegweiser, ins Schützenhaus zum gemütlichen Ausklang. Das Sommerfest 1978 brach alle bisherigen Rekorde. Ein gelungener Vereinsausflug führte im Oktober zur Bergstraße und nach Heidelberg. Den Jahresabschluss bildete wieder die Weihnachtsfeier mit Ehrungen der Vereins- und 10 Einzel- und 6 Mannschafts-Kreismeister. Sylvester-Party im Schützenhaus.

1979 / 1981
Die Wahlen bringen keine Veränderungen im Vorstand, der Jahresablauf mit den üblichen Veranstaltungen war zufrieden stellend. Die Bauvoranfrage wurde positiv beantwortet, sodass nun die Planung konkretisiert werden konnte. 1980 wurde mit Unterstützung von Stadt, Kreis und Land Vereinswaffen für DM 5.000,-- angeschafft insbesondere für die Leistungssteigerung der Jugend. Ein Vereinsausflug führte an die Ahr. Sommerfest, Weihnachtsfeier und Silvester wurden wie immer begangen. Im Herbst war der Schützenverein Warstein im Sauerland mit seiner Sportschützenabteilung zu Gast. Der Besuch kam durch die Urlaubsbekanntschaft der Familie Humbert, die den Vorsitzenden der Sportschützen in Kärnten kennen gelernt hatte, zustande. Die Warsteiner machten dabei auf ihr Schützenfest an Pfingsten aufmerksam das dort im Stile eines Traditionsvereins mit Vogelschießen, Schützenumzug usw gefeiert wird. Dies war der Anlass, den Ausflug 1981 an Pfingsten nach Warstein zu machen Die Aufnahme dort war sehr herzlich und es wurde drei Tage lang zünftig gefeiert. Eine Wanderung am 1. Mai ging zu den Pfingstbachwiesen und zum CVW auf die Honigwiese. Ein weiteres herausragendes Ereignis 1981 war das Treffen mit den Partnerkompanien der Stadt. Dieses Schießen fand am 16. 5. 81 statt,. erstreckte sich über den ganzen Tag und brachte allen Beteiligten sehr viel Freude Am 1. 8. war dann eine Rückrunde bei der F Company 4th Engineer Batallion in Wiesbaden und im Herbst traf man sich bei der Panzer-Pionier Kompanie 140 in Koblenz. Die Treffen mit der Bundeswehr finden immer noch regelmäßig statt. Die sportlichen Erfolge der Jahre 79/81 sind beträchtlich. 34 Einzel- und 19 Mannschaftskreismeister, 17 Rundenkampfsieger, 2 Gaumeister, Karin Gass wurde Junioren-Landesmeister und nahm anschließend an der Deutschen Meisterschaft in München teil.

1982
Es feiern 184 Mitgliedern unter Schirmherr Siegfried Richter 25 Jahre „Diana“. Eine handgefertigte Fahne wird eingeweiht, Vereinskleidung angeschafft und eine Festschrift herausgebracht. Ein Gottesdienst mit Fahnenweihe und Totenehrung, Jubiläumsempfang mit zahlreichen Ehrungen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport, ein stimmungsvoller Schützenabend und 3 Tage Schützenfest, sind die herausragenden Ereignisse des Jubeljahres. 31 Einzel- und 5 Mannschaftskreismeister konnten geehrt werden. Der Vorstand der im Festjahr die umfangreichen Arbeiten bewältigen musste, war wie folgt: Horst Hurnbert 1. Vorsitzender, Siegfried Kirchner 2. Vorsitzender, Walter Barth Kassierer, Ludwig Feuerbach Schriftführer, Karl-Heinz Gass 1. Schießwart und Jugendleiter, Reiner Schneider 2. Schießwart, Heinz Freimuth Zeugwart, Erweiterter Vorstand: Pressewart Erich Weißenborn, Ref. Gewehr Heinz Freimuth, Ref. Pistole Bernd Grebert, Ref. laufende Scheibe Ferdinand Johannes, Ref. Schwarzpulver Kaspar Steinheimer. Bauausschuss: Ferdinand Johannes, Reinhold Freimuth, Bernd Grebert, Miralem Begic. Festausschuss: Siegfried Kirchner, Jochen Mehrlein, Margit Weißenborn, Karin Grebert, Marlene Freirnuth. Vergnügungsausschuss: Ferd Johannes, Maria Freimuth, Siegfried Kirchner, Heinz Freimuth, Marianne Schwarz. Beitragserhebung: Reinhold Freimuth. Kassenprüfer: Waltraud Mehrlein, Karin Grebert. Zeichnungen und Modell der geplanten Erweiterung um 12 Luftdruck und 5 Faustfeuerwaffenstande werden vorgestellt, wobei man hofft, bald mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Mit 31 Einzel- und 5 Mannschaftskreismeistern war auch das sportliche Ergebnis beachtlich.

Stundenregelung zur Startgeldermäßigung
Bereits seit Beginn der Bauarbeiten am Schützenhaus in den Jahren 1969/70 wurden die von den Mitgliedern geleisteten Arbeitsstunden notiert und sollten zu einer Ermäßigung des Startgeldes führen.
Angesichts der bevorstehenden Neubaumaßnahme Luftdruckwaffenschießhalle und um einen größeren Anreiz zu schaffen, wurden diese Werte 1982 folgendermaßen verändert

Stunden Startgeld in %
    0 - 119  ---   100%
120 - 229  ---     90%
230 - 329  ---     80%
330 - 419  ---     70%
420 - 499  ---     60%
500 - 569  ---     50%
570 - 629  ---     40%
630 - 679  ---     30%
680 - 719  ---     20%
720 - 749  ---     10%
750 -  ~     ---      0%


1983
Die Jahreshauptversammlung beschließt die Schützenhauserweiterung, geschätzte Kosten ~160.000.-- DM, auch der Magistrat steht dem Bauvorhaben positiv gegenüber. Als erste vorbereitende Arbeiten werden die Hochblenden unterfangen da die hangseitigen Fundamente abgebrochen werden müssen. Im Mai waren die Klosterschützen aus Wächterswinkel in der Bayrischen Rhön zu Gast. Der Vorsitzende, Harry Sturm, hatte einfach nach einem Ort mit Winkel gesucht und „Diana“ gefunden. Es war ein harmonisches Treffen. Diese Freundschaft wurde mit Besuchen und Gegenbesuchen noch einige Jahre erhalten, bis sie, nach einem Vorstandswechsel in der Rhön, leider zum Erliegen kam.

1984
Im März und Juli werden durch die Partnerkompanie der U.S.- Pioniere die Erdarbeiten für die Erweiterung ausgeführt. Es fallen ~ 5.000m³ Aushub in schwierigen Bodenverhältnissen an, welche losgebrochen, verladen und abgefahren werden mußten. Aber die GI's haben das prima hingekriegt. Ende Mai kam dann die Baugenehmigung aber leider keine Zusage für Zuschüsse. Das Bauvorhaben wird geteilt um mit den zur Verfügung stehenden Eigenmitteln anfangen zu können. Vordringlich soll der Schießbahnabschluss der neuen 50m- Bahn und die Verlängerung der Hochblenden in Arbeit genommen werden, um die 4 aus Sicherheitsgründen gesperrten, KK-Stände wieder benutzen zu können. Der Vereinsausflug führte nach Wechterswinkel, wo im Laufe des Nachmittags eine Rhönfahrt mit Besichtigung der Waffenfabrik Weihrauch stattfand. Herr Weihrauch stiftete ein Luftgewehr das am Schützenfest überbracht wurde. Die Treffen mit den Partnerkompanien waren in Koblenz und Lorch.

1985 / 1986
Rege Bautätigkeit am frei finanzierten 1. Bauabschnitt, Ein 3-Tagesausflug Ostern 86 ging in den Freizeitpark Fürstenberg im Sauerland, Schützenfeste, Wanderungen viele gesellige Veranstaltungen, Freundschaftstreffen und natürlich auch Sportbetrieb. Ursula Heyn schaffte es mit der Luftpistole bis zur Deutschen Meisterschaft in München. Die Damenmannschaft Luftgewehr (Karin Gaß, Gisela Humbert, Petra Kürbel) wird Gaumeister. 26 Einzel- und 6 Mannschafts-Kreismeister sind eine gute Bilanz. Erstmalig im Rheingau wurde zusammen mit der Firma Sport-Winkel ein Biathlon-Schießen ausgerichtet. Im „Hasensprung wechselt der Besitzer, das Ehepaar Hartmann geht in den Ruhestand. Aber der Schießbetrieb kann nach kurzer Unterbrechung weitergehen. In Oestrich werden aus der Volksbank Türen, Fenster und sonstige Baumaterialien ausgebaut, (Bankraub) welche im Neubau eingeplant werden. Das Sägewerk Rehm sägte ~ 80 Festmeter Bauholz zu Balken, Brettern und Latten für den Dachstuhl, die Hochblenden und Wandverkleidungen. Rund 35.000,-- DM flossen bis Ende 86 in die Bauarbeiten.

1987
30 Jahre “Diana” Ein Altschützenturnier wird im “Hasensprung” ausgerichtet. 2 Bänke von einem Mitglied gestiftet, werden im Ansbachtal aufgestellt. Nicole Gunkel ist Jugend-Gaumeisterin Luftgewehr. 1 Gaumeister und 1 Rundensieger Luftpistole, Bundeswehr-Vergleichsschießen in Koblenz. Die Schützenfrauen gründen einen Club der sich neben geselligen Treffen und Schießen, auch um die Reinhaltung des Schützenhauses kümmern will. Tagesausflug nach Neustadt / Weinstraße. Das Sommerfest steht ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens und ist gut besucht. Am 19. 01. findet die Rohbauabnahme des 1. Bauteils statt. Immer noch keine Zuschüsse für die Luftgewehrhalle. Da die Anträge 5 Jahre alt sind müssen sie, lt. Behörden, neu gestellt werden. Ein enormer Aufwand da auch neu kalkuliert werden muss. Bis zum Jahresende sind bereits ~ 67.000,-- DM verbaut oder Material eingekauft.

1988
Nach Neueinreichung der Anträge, mit neuer Kalkulation, sind Zuschüsse in Aussicht. Im September werden von der Fa. Charisse die Maurer- und Betonarbeiten ausgeführt. Dann geht es wieder in Eigenleistung weiter, sodass die Halle noch vor Winterbeginn unter Dach kommt und der Innenausbau beginnen kann. Ursula Heyn ist wieder zur D. M. Luftpistole in München eingeladen. Marion Immerheiser wird 3-facher Kreismeister, 6 Einzel- und 1 Mannschafts- Kreismeister, Peter Kratochwil wird Hessenmeister. Das Sommerfest wird wegen der Bauarbeiten in etwas kleinerem Rahmen durchgeführt. Ein 2-tägiger Vereinsausflug zum 25-jährigen Bestehen der Sportschützen Warstein brachte viel Freude und vertiefte die Freundschaft.

1989
Die Arbeiten gehen weiter, bis jetzt sind seit 1969 mehr als 40.000 Arbeitsstunden geleistet worden, für die Erweiterung wurden ~ 142.000,-- DM aufgewendet. Im April 2-tägiger Besuch unserer Schützenfreunde aus Warstein. An ihrer Weinwanderung, organisiert vom Weingut Allendorf, haben sich auch „Diana“ Schützen beteiligt. Wieder ein Schießen mit Bundeswehr / Magistrat. Sieger beim Lenchenpokal. 4 Einzel- und 2 Mannschafts-. Rundenkampfsieger. Die Damenmannschaft wird mit Karin Gaß, Marion Immerheiser und Claudia Humbert Gaumeister. Schiffstour nach Bacharach, Abschluss beim Sommerfest unserer Schützenfreunde in Oestrich. Das Schützenfest wegen der Bauarbeiten wieder in kleinerem Rahmen. Erste Verhandlungen wegen Strom- und Wasser für das Schützenhaus.

 

1990 bis 1999

1990
Weiterer Innenausbau, Filmvorführung im Schützenhaus (Fastnacht). Für den Zug des CVW wird ein Wagen mit Druckluftkanone / Bohrturm gebaut. Das Sommerfest muss wegen der Bauarbeiten erstmalig ganz ausfallen. Schießen mit Magistrat bei der Bundeswehr in Koblenz. 1. Mannschaft. Sieger im Rundenwettkampf. Ausflug nach Warstein zur Feier des 10-jährigen Bestehens dieser Freundschaft. Weitere Verhandlungen wegen Strom und Wasser, geschätzte Gesamtkosten ~ 60.000,-- DM Eine Jugendgruppe aus Warstein hat mit Betreuern 3 Tage hier gezeltet Von der Fa. Henninger gibt es, nach Abschluss eines neuen Vertrages 10.000,-- DM welche zum Ausbau des Aufenthaltraumes verwendet werden. Die Jahreshauptversammlung beschließt, trotz erheblicher Finanzierungsprobleme, den Stromanschluss. Ein Wasseranschluss wird von der Stadt Geisenheim leider abgelehnt.

1991
Mitte des Jahres wird das Schützenhaus an die Stromversorgung angeschlossen. Kosten ~ 46.000,-- DM. Die Dieselaggregate werden nach 20 Jahren treuer Dienste verkauft und tragen somit zur Kostendeckung bei. Es stehen 30 KW zur Verfügung und es kann jetzt modernisiert und automatisiert werden. Dank auch an Dietmar Schneider der die Einmessung der Trasse kostenlos vorgenommen hat. Der Innenausbau der Halle schreitet voran, die Fußböden werden verlegt und die Küche ausgebaut. Eine Teil- Hofüberdachung wird errichtet und das Schützenfest erstmals in der halbfertigen Luftgewehrhalle gefeiert. Karin Gaß wird Gaumeister K.K., Marion Halbritter belegt den 3. Platz. Die K.K.-Mannschaft wird Kreismeister, 3-fach Sieg beim Lenchenpokal. 2 Einzel- und 1 Mannschafts- Kreismeister. Tagesausflug in den Hessenpark und zur Saalburg, eine Wanderung ging über die Zange nach Oestrich. Die Weihnachtsfeier findet erstmals in der „Zwickmühle statt. Die Jugendgruppe war zu einem mehrtägigen Zeltlager in Warstein.

1992
35 Jahre “Diana” und die Einweihung der Erweiterungsbauten sind Grund genug ein Fest zu feiern. Unter der Schirmherrschaft von Fritz Allendorf gibt es am 26. September einen Empfang mit Einweihung der Gebäude durch Pfarrer Jörg. Bei dem 1 Woche später stattfindendem Schützenfest in den neuen Räumen werden die Sieger der Einweihungs- Pokalschießen für Winkeler Vereine und Kreisschützenvereine geehrt. Am 16. Oktober 1992 ist das erste offizielle Schießen in der neuen Halle. Einen sportlichen Erfolg erzielte Peter Kratochwil als er Hessen- Vizemeister wird und sich damit zur Teilnahme an der D. M. in München qualifizierte. In K.K. wurden 7 Einzel- 3 Mannschafts- Kreissiege erzielt. Die Schützenfrauen feiern ihr 5-jähriges Bestehen. Neben enormen Leistungen für den Innenausbau musste auch die Heizungsanlage erweitert, erneuert und von Koks auf Oel umgestellt werden. Die Scheibenzuganlagen werden eingebaut und der Buffetbereich in den Neubau verlegt. Auch der Außenputz wird angebracht. Abschied nehmen musste man vom „Hasensprung” nach 32 Jahren als Vereinslokal und den seitherigen Schießkeller räumen. Etwas Wehmut war schon dabei.

1993 / 1994
Der „alte“ Aufenthaltsraum wird auch mit Paneelen vertäfelt und dem Neubau angepasst. Die Terrasse wird gepflastert und die Außenanlagen gestaltet. Am 04. 03. verstirbt Ehrenmitglied Franz Appel der sich große Verdienste um den Bau erworben hat. Freundschaftstreffen mit Warstein und Bundeswehr/Magistrat wobei der Wanderpokal bei „Diana“ blieb. An den Schützenfesten finden auch Kreisschützentage statt.. Peter Kratochwil ist auf der D. M. München. 18 Einzel- und 3 Mannschafts- Kreismeister, 14 Einzel- und 4 Mannschafts- Rundenkampfsieger. Es wurde, auf Drängen der Stadt, ein Konzessionsantrag für das Schützenhaus gestellt, welcher zu einigen Auflagen durch die Behörden führte. (Personaltoilette, Küche), entsprechende Arbeiten werden in Angriff genommen. Die Trinkwasserversorgung wird durch eine Tankanlage mit Druckerhöhung im Keller sichergestellt. Am Jahresende 1993 wird, mit Preisen wie 1973 an die 20 Jahre Schützenhaus erinnert. Vereinsausflüge in den Odenwald und Spessart, Wanderung auf der „ebsch Seit“. Beim Pokalschießen 30 Jahre Sportschützen Warstein werden 4 Pokale gewonnen, welche am 10. Juli 93, von den eigens nach Warstein gereisten Schützenschwestern Beate Freimuth und Claudia Humbert in Empfang genommen werden.

1995 / 1996
Am 2. Pistolen- Gewehrstand wird die höhenverstellbare Brüstung und der Abschlussladen eingebaut. Das Bogenschießen wird als weitere Sportart aufgenommen, Der Initiator, Berthold Schütz ist Mitglied der Nationalmannschaft Feldbogen und hat bereits mehrere nationale und internationale Titel errungen. Der Ausflug 1995 geht zum 40-jährigen Bestehen des Schützenvereins Steinwenden-Weitersbach. Unsere Schützenfreunde aus Warstein haben ihren Vereinsausflug in den Rheingau organisiert und besuchen „Diana“ am 20. Mai 95. 1996 sind wir zu interessanten Besichtigungen in Trier. Auch 2 Wandertage standen im Programm. Die Schützenfrauen stiften ein Bodenreinigungsgerät (Putzmaschine) und ein Fensterreinigungsgerät im Wert von 650,-- DM Bei Walter Barth (Kassierer) wurde eingebrochen und die Vereinskasse gestohlen. Auch im Schützenhaus wird eingebrochen und Speisen und Getränke, außer Blutwurst, gestohlen. Schaden ~ 1200,-- DM Beides wird durch die Versicherung reguliert. Peter Kratochwil ist wieder auf der D. M. in München. Die K.K.- Mannschaft wird Kreissieger der Rundenwettkämpfe und schafft den Aufstieg zur Gauklasse. 8 Einzel- und 4 Mannschafts-Kreismeister. In Presberg findet die Vereinsmeisterschaft Tontauben statt. Ein neuer Waffentresor wird angeschafft und zugriffsbereit für die Schießleiter, eingebaut. Weihnachtsfeiern in der „Zwickmühle“ und Kindernikolausfeiern im Schützenhaus gehören zum Jahres- Standardprogramm für die Mitglieder. An den Citywettspielen der Turngemeinde Winkel beteiligten sich 6 Schützinnen / Schützen und errangen 120 Punkte. Ehrenmitglied, Mitbegründer und langjähriger 1. Vorsitzender Hans Träuptmann verstirbt am 7. Juni im Alter von 91 Jahren. Beim Schützenfest 1996 tritt zum Frühschoppen die „Show-Companie“ mit einer Playback- Gaudi-Show der Zillertaler auf.

1997
Zum Jahresanfang übernimmt Gerd Koster die Bewirtschaftung des Schützenhauses. Der Küchenhof und der Weg um die L.G.- Halle werden mit Betonplatten belegt. Ein neues Jugend- Luftgewehr wird gekauft, ein weiteres, gespendetes, für das Schießen auf den Luftgewehrkeiler umgerüstet. Der Schützenfrauenclub besteht 10 Jahre und der Verein 40 Jahre, ein Grund zum Feiern. Als Schirmherr für dieses Fest kann Landrat Klaus Frietsch gewonnen werden. Die Feiern beginnen freitags mit Kirchgang und Totenehrung. Am Samstag 26. Juni ist ein Empfang im Schützenhaus mit viel Prominenz und Ehrengästen. Dabei gibt es sehr viele Ehrungen für langjährige und verdiente Mitglieder. Eine Fotoausstellung und ein Pressespiegel über 40 Jahre Vereinsgeschichte, gestaltet von der Pressewartin Gisela Humbert, zeigen Einblicke ins Vereinsgeschehen. .Am Nachmittag / Abend steht ein gemütliches Beisammensein für Mitglieder, und Freunde im Programm. Ein Pokalschießen für Winkeler Vereine und Rheingauer Schützenvereine findet statt, dessen Preise am Schützenfest vergeben werden. Zum Sonntagsfrühschoppen spielt die Blaskapelle Hallgarten und als besondere Attraktion gab es den ganzen Tag über Hubschrauber-Rundflüge. Nach dem Montagsfrühschoppen klingt das Fest stimmungsvoll aus. Ende August wird im Schützenhaus, mit beträchtlichem Sachschaden, eingebrochen aber nichts gestohlen. Den nächsten Ärger bereitet die Stadt indem sie den Erbbaupachtpreis auf das fast 18-fache erhöhen will und das auch noch rückwirkend. Hier wird zunächst einmal Widerspruch eingelegt. Ehrenmitglied Karl Heinz Gass, langjähriger Schießwart und Jugendleiter, sowie verdienter Mitarbeiter beim Bau verstirbt am 26. 11. Die Weihnachtsfeier findet erstmals bei Mitglied Georg Eger statt.

1998
Die elektronische Pistolensteuerung ist defekt und muss erneuert werden. Kosten ~ 3.000,-- DM Der Pachtstreit mit der Stadt hat bisher zu keiner Einigung geführt. Deshalb wird der ganze Vorgang jetzt an die Rathausfraktionen gegeben. Die Stadtverordneten beschließen, gegen den Willen des Bürgermeisters, dass für „Diana“ alles beim alten bleiben soll. Bei der Stadtverordnetenversammlung am 06. 07. 1998 erklärte sich unser Mitglied Siegfried Richter bereit, das Grundstück für den Verein zu kaufen. Herr Richter will dafür ~ 20.000,-- DM ausgeben. Der Bürgermeister jedoch lässt ein Gutachten erstellen welches den reinen Grundstückswert mit ~ 100.000,-- DM ausweist. Die Diskussion beginnt erneut. Erst in der letzten Sitzung 1998 zieht der Bürgermeister seinen Einspruch zurück, sodass nun ein Kaufvertrag erarbeitet werden kann. Berthold Schütz wird Landesmeister Feldbogen und nimmt an der Deutscher Meisterschaft teil, bei der er den 3. Platz errang. Marion Halbritter ist Kreisschützenkönigin. Peter Kratochwil 1. Ritter. 5 Einzel und 3 Mannschafts- Kreissieger. Das Bundesverdienstkreuz wird Horst Humbert. am 15. August, durch Landrat Klaus Frietsch, für seine Verdienste um das Schützenwesen in Anwesenheit zahlreicher Gäste, verliehen.

1999
Der Jubiläums- Fastnachtszug des CVW bestimmte den Jahresanfang. Eine Fußgruppe führte einen Handwagen mit, auf dem der Streit des Bürgermeisters mit dem Schützenverein dargestellt und mit lustigen Sprüchen untermalt war. Im März beginnen Verhandlungen um den Kaufvertrag, welcher am 21. April vom Vorstand gebilligt und am 24. Juni unterschrieben wird. Somit ist der unnötige Pachtstreit nach ~ 2 Jahren endlich beendet. Im August fand dann eine Feier zur Grundstücksübernahme statt, zu der alle die den Verein in dieser Sache unterstützt hatten, geladen waren. Siegfried Richter wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Horst Seikel, der diese Feier mit einer großzügigen Spende unterstützte erhielt ebenfalls eine Ehrung. Das Sommerfest, mit Kreisschützentag, wird auf 2 Tage begrenzt, da der Montag nicht mehr so stark frequentiert ist. Ehrenmitglied Walter Barth, einer der Pioniere des Schützenvereins und 32 Jahre Kassierer, stirbt am 18. Juli. Im August ist, zusammen mit dem Schützenverein Aßmannshausen, eine Tagesfahrt nach Warstein zum Vogelschießen. Statt eines Wandertages gab es ein Grillfest am Schützenhaus. Ein mit 20 Mitgliedern gut besuchter Sachkundelehrgang war im Oktober. Ebenfalls gut besucht ist das Freundschaftstreffen mit Bundeswehr / Magistrat im Dezember. Der Baufortschritt am neuen Stand lässt zu wünschen übrig, für Fangdächer und Hochblenden werden Balken und Bretter bestellt. Peter Kratochwil ist Gauschützenkönig und Gaumeister Luftgewehr. 9 Einzel und 4 Mannschafts- Kreismeister. Die K.K.- Mannschaft schießt in der Gaurunde, Gisela Humbert erringt das Schießsport-Abzeichen in Gold, Berthold Schütz ist Gaumeister Blankbogen und Hessenmeister im Feldbogenschießen.

 

2000 bis 2009 - Verein feiert sein 50-jähriges Vereinsjubiläum

2000
Der Baufortschritt am neuen Stand ist weiterhin schleppend da die wenigen die immer Arbeiten mit Reparaturen und kleinen Verbesserungen meist voll ausgelastet sind. Ein neuer Tresor für 11 Langwaffen wird gekauft. Peter Kratochwil wird erneut Gauschützenkönig und Gaumeister Luftgewehr. Die Mannschaft Sportpistole ist Rundenkampfsieger, 11 Einzel und 5 Mannschafts-Kreismeister. Ehrenmitglied und Schirmherr unserer 25- Jahrfeier Siegfried Richter verstirbt am 27. September. Der Verein ist ihm zu großem Dank verpflichtet, da er vor ~ 2 Jahren den Kauf des 10.000m² großen Schießsportgeländes finanziert hat. Im Juli wieder Treffen mit der Bundeswehr in Lahnstein.. Im April fand in Wiesbaden der 50. Deutsche Schützentag statt, am großen Festumzug. war „Diana“ mit zahlreichen Schützen und einer Fahnenabordnung beteiligt. Am 6. Dezember wurde von Landrat Röttger erstmals das „Danke“ Abzeichen des Kreises verliehen. Unter den 200 Geehrten waren auch 7 Mitglieder von Diana.

2001
Endlich gibt es einen sichtbaren Fortschritt im neuen Stand. Von einer Fremdfirma werden die Fußbodenplatten verlegt, auch der Innenausbau macht Fortschritte. Die Dächer bei 25 / 50m sind fertig Hier hat Kurt Gunkel, mit persönlichem Einsatz und der Organisation erforderlicher Helfer, ganze Arbeit geleistet. Auch das Dach der Baubude ist neu beklebt. Im Frühjahr werden der Kamin saniert, sowie das Dach und der Heizkessel repariert. Ein Filmnachmittag zeigt alte Filme vom Bau und sonstigen Vereinsereignissen. Die Warsteiner sind mit 25 Personen im Rheingau und wir verbinden damit ein Freundschaftsschießen. Die Verbindung mit der Partnerkompanie besteht seit 25 Jahren, was bei einen Vergleichsschießen auch mit dem Magistrat entsprechend gefeiert wird. Schützenfest wieder mit Kreisschützentag und Hubschrauber- Rundflügen. Gisela Humbert wird als erste Frau mit der Goldenen Vereinsnadel für 1500 registrierte Arbeits- und Unterhaltsstunden ausgezeichnet. Gaukönigsschießen in Winkel, da Peter Kratochwil wieder Gaukönig war und auch bei der Landesmeisterschaft Vizemeister wurde. Manuela Sahm wird Gaumeister in der Luftgewehr Juniorenklasse B, die Mannschaft Sportpistole ist Rundenkampfsieger, 9 Einzel und 6 Mannschaftstitel bei den Kreismeisterschaften sind die sportlichen Erfolge. Am 13. November verstirbt Vorstandsmitglied Heinz Freimuth. Heinz war nicht nur ein exzellenter vielseitiger Schütze, ein eifriger Bauarbeiter sondern hat sich auch 25 Jahre im Vereinsvorstand engagiert.

2002
Einen bedauerlichen Einschnitt gab es bei der Bewirtschaftung des Schützenhauses, wegen des geringen Besuches am Sonntagnachmittag wurde beschlossen, nur noch bis 13 Uhr zu öffnen. Außersportliche Aktivitäten waren eine Wanderung zur Zange, der Besuch aus Warstein, das Schützenfest mit Kreisschützentag, ein Tagesausflug nach Rothenburg, sowie die Weihnachts- und Nikolausfeier. Sportliche Erfolge erzielte die Mannschaft Sportpistole als Rundenkampfsieger, 8 Einzel und 3 Mannschafts- Kreismeister erhielten ihre Urkunden und Abzeichen. Peter Kratochwil, Manuela Sahm und Gisela Humbert wurden Gaumeister in ihren Klassen. 2 Mannschaften beteiligten sich am alljährlichen Lenchenpokal. Auch das Weihnachts- Glücksschießen wurde durchgeführt. Ein letztes Treffen mit der Partnerkompanie, welche leider aufgelöst wurde, fand statt. Aber eine neue Partnerschaft ist bereits anvisiert. Neu ins Sportprogramm aufgenommen wurde das Aufgelegt- Schießen mit Luftgewehren was bei den Schützen ab 45 Jahren einen sehr guten Anklang findet. Auch die Bogenschützen um Berthold Schütz erhielten Zulauf, unter den „Neuen“ befindet sich sogar ein Bogenbauer. Bei der Jahreshauptversammlung im April gab es einige Veränderungen. 2. Vorsitzender ist jetzt Kurt Gunkel,. Schriftführer Klaus Ruppershofen, zweiter Schießwart Gerd Koster. Neu geschaffen wurde das Amt des Referenten Waffenpflege, besetzt durch Günter Szeiler, der nun den zahlreichen Vereinswaffen eine gute Pflege angedeihen lässt. Im Bereich Bau und Unterhalt ist außer den üblichen Instandhaltungs- und Pflegearbeiten zu nennen, der Anbau des Schiebegitters am Eingang, das Betonieren der Schießbahnabschlüsse, die Fertigstellung der Personaltoilette, die Einrichtung der Waffenwerkstatt, der Einbau von Heizkörpern in Sektbar, Waffen-Werkstatt, Büro und Flur, der Verputz des Küchenhofes, die dort entstehende neue Elektro-Verteilung mit Zuleitung von der im Keller neu entstehenden Hauptverteilung mit Fernbedienung sowie viele andere Kleinigkeiten.

2003
Die langjährige Partnerschaftskompanie wird außer Dienst gestellt. Eine Fernmeldekompanie soll neuer Partner werden. Jahreshauptversammlung am 04. April, in deren Verlauf der 1. Vorsitzende Horst Humbert für 40.jährige Tätigkeit in diesem Amt geehrt wurde. Bürgermeister Paul Weimann, überreichte eine Ehrengabe der Stadt, Kreisschützenmeister Klaus Wenckstern verlieh das Protektoratsabzeichen in Silber, den Ehrenteller des LSBH überreichte Sportkreisvorsitzender Richard Hiltmann. Der 2. Vorsitzende Kurt Gunkel bedankt sich im Namen des Vereines mit einem Präsent und einer Urkunde. Ein Wandertag war im. Mai. Der von Kurt Gunkel angeregte Familientag an Himmelfahrt war gut besucht und soll, inklusive des Wanderpokalschießens, zu einer Standardeinrichtung werden. Ein Freundschaftstreffen mit den Schützen aus Warstein, welche für 4 Tage in Winkel weilten, war im. Juni. Unser Schützenfest am 23./24. August, verbunden mit Kreisschützentag und Königsschießen. Bei der Vereinsmesse in der Brentanoscheune am 28. September präsentierten wir u. a. unsere neu angeschaffte Scatt- Schießanlage, welche ein Schießen auf rein elektronischer Basis, also ohne Munition, zulässt, sodass damit auch Kinder unter 12 Jahren an den Schießsport heran geführt werden können. Der Vereinsausflug führte an die Saarschleife/Mettlach. Am 25. 10. fuhr eine Delegation zur Feier von, „40 Jahre Sportschützen Warstein. Vom Jubiläumsschießen konnten einige Pokale mit nach Hause genommen werden. Weihnachtsfeier bei Schorsch Eger. und Adventschießen als Jahresabschluss.. Auch bei Bau und Unterhalt tat sich einiges Die Überdachung im Küchenhof wurde erweitert., die Wände dort konnten fast zum Nulltarif, gefliest werden. Für 11 Luftgewehrstände wurden Auflage- Halterungen gebaut. Die Bogenschützen-Abteilung befindet sich im Aufbau und erfreut sich einem regen Interesse. Mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Stadt und dem Bauamt wurden Gespräche wegen dem weiteren Ausbau geführt. Als sportliche Erfolge ist zu verzeichnen, dass die Mannschaft Sportpistole zum dritten mal Rundenkampfsieger wird und die Kreismeisterschaft 6 Einzel und 3 Mannschafts- Kreissieger hervorbrachte Marion Halbritter wird Gauschützenkönigin und somit zum Landeskönigschießen eingeladen.

2004
Das Jahr begann. gleich mit dem Winterarbeitstag, an dem ~ 20 Mitglieder Sträucher und Bäume gestutzt haben oder sonstige notwendige Arbeiten am und im Haus ausführten. Der Eingang wurde über die Terrasse verlegt damit die Wirte einen besseren Überblick über das Kommen und Gehen der Gäste haben. Ein Filmnachmittag mit Mecky's alten Filmen brachte viele Erinnerungen. Die JHV. mit kompletten Vorstands-Neuwahlen brachte nur kleine Veränderungen. Für die Bogenabteilung wird ein Carport gekauft, der nach Ausbau die alte jetzt provisorisch genutzte Bude, ersetzen soll. An Himmelfahrt fand dann der wiederum gut besuchte Familientag statt, 28 Schützen versuchten den Wanderpokal zu erringen. Ein Kompressor (300 bar) für die Pressluftgewehre wird im Juli geliefert, ein Pressluftgewehr ebenfalls angeschafft. Gesamtinvestition > 3.000,-- €. Schützenfest im. August, mit Kreisschützentag. Im September wird der Carport für die Bogenschützen aufgestellt. Tagesausflug nach Idar-Oberstein und Bad Sobernheim. Ehrenmitglied Bernd Grebert, 16 Jahre im Vorstand, davon 12 Jahre als 2. Vorsitzender stirbt am 26. November. Das Advent- Preisschießen und die Weihnachtsfeier, beendeten das Jahr. Im Sportbetrieb wurde die Mannschaft Sportpistole zum vierten mal in Folge Rundenkampfsieger Bei den Kreismeisterschaften 2 Mannschafts- und 9 Einzelsieger Peter Kratochwil belegt 1. Platz bei der Gaumeisterschaft Luftgewehr, ebenso Manuela Sahm mit dem K.K.- Gewehr und beim Luftgewehr-Dreistellungskampf. 6 Einzel und 3 Mannschafts- Kreissieger sind die Bilanz.

2005
Begann mit einem Arbeitstag am und um das Schützenhaus. Im April JHV erste Gespräche über ein Jubiläumsfest 2007. An Himmelfahrt wieder gut besuchter Familientag. Im Juni Fahnenabordnung im Festumzug des Schützenvereins Kiedrich.. Am 24./26. Juni waren unsere Schützenfreunde aus Warstein mit rd. 30 Personen zu Gast, um das 25-jährige Bestehen unserer Freundschaft mit uns zu feiern. Eine Woche später, Schützenfest. Am 9./10. September wieder mit Fahne bei dem 75-jährigen Jubiläum des Schützenvereins Eltville, wo gleichzeitig der Kreisschützentag mit vielen Ehrungen stattfand. Im September waren die Partnerschaftskompanie und der Magistrat zu einem Vergleichsschießen Gäste im Schützenhaus. Der Tagesausflug im. Oktober ging ins Saarland u. a. zum Kulturdenkmal „Völklinger Hütte“ und war sehr interessant. Am 03. Dezember fand die obligatorische Weihnachtsfeier mit großer Tombola in Georg Eger’s Weinstadl statt.. Bei den Bogenschützen herrschte das ganze Jahr über eine rege Bautätigkeit. Die Bauarbeiten am 2. Pistolen- und Gewehrstand gingen weiter. Rundenkampfsieger wird die Mannschaft Sportpistole zum fünften mal in Folge, auch die Luftgewehr Mannschaft wird Sieger im Rundenwettkampf. 8 Einzel und 4 Mannschafts- Kreissieger werden geehrt.

2006
Im Innenbereich werden Instandsetzungen und Verbesserungen ausgeführt, die Beleuchtung im Luftgewehrstand wird den neuen Vorschriften angepasst, Bretter für die Pokale werden angebracht und die K.K.- Stände für das Aufgelegt- Schießen hergerichtet. Eifriges Arbeiten am neuen Stand, er soll zum Jubiläum fertig sein ? Der Vorgarten ist gerodet und neu angelegt. Gegen Jahresende wird das ganze Schützenhaus eingerüstet und die Fassade renoviert. Bei der Jahreshauptversammlung gibt es keine Veränderung im Vorstand, lediglich das verwaiste Amt des Anlagenwartes wird durch Christian Philipp besetzt. Die JHV. beschließt auch eine moderate Beitragserhöhung (-.50 € / Monat) um den ständig steigenden Kosten des Unterhaltes entgegen zu wirken. Anfang Mai war wieder ein Besuch bei der Bundeswehr in Lahnstein. Den Wanderpokal bei dem, wiederum gut besuchten Familientag errang mit Rene' Hupp dieses mal ein Jugendschütze. Der Tagesauflug ging nach Köln zu WDR- Gelände (Lindenstraße), und in eine Schokoladenfabrik. Weihnachtsfeier und Glückschießen beschlossen das Jahr. Sportliche Erfolge gab es wieder bei der Kreismeisterschaft mit 3 Einzel und 4 Mannschafts- Kreissiegern, mit Peter Kratochwil auf dem 1. Platz bei den Gaumeisterschaften und in der neuen Disziplin Luftgewehr Aufgelegt in der die 1. Mannschaft Rundenkampfsieger wird.

2007
Im Vordergrund stehen jetzt die Arbeiten zur Festvorbereitung. Aber auch die Arbeiten am neuen Stand gehen weiter. Ein Kugelfang mit einem Gewicht von 2,5 to. wird angeliefert und soll noch vor dem Fest eingebaut werden. Auch viele andere Dinge sind noch zu tun, denn schließlich soll sich das Schützenhaus zum 50-jährigen Vereinsbestehen von seiner besten Seite zeigen. Im April, mitten in den Festvorbereitungen, wird Diana von einem harten Schlag getroffen: der Vorsitzende Horst Humbert fällt wegen einer schweren Erkrankung aus. Da eine kurzfristige Genesung nicht absehbar ist, müssen die Vorbereitungen von den verbliebenen Verantwortlichen weiter vorangetrieben werden. Im Juni nehmen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Vereins ihren Anfang. Ein Gottesdienst  in der Winkeler Kirche mit anschließender Totenehrung stimmt die Mitglieder auf die Festlichkeiten ein. Die akademische Feier verläuft harmonisch und stellt einen Glanzpunkt dar. Der Tag klingt aus mit einem gemütlichen Schützenabend. Das Schützenfest am letzten Juli-Wochenende beschließt die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Vereinsjubiläum. Im August wählt die Jahreshauptversammlung, die aufgrund der turbulenten Entwicklung des Jahres erst verspätet abgehalten werden konnte, Dietmar Ullrich zum neuen 1. Vorsitzenden. Gleichzeitig beschließt die Jahreshauptversammlung, Horst Humbert zum Ehrenvorsitzenden und Gisela Humbert zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Urkunden werden auf der Weihnachtsfeier im Dezember überreicht. Noch im gleichen Monat wird im Schützenhaus eingebrochen. Der angerichtete Schaden ist glücklicherweise relativ gering und kann selbst behoben werden. Der Einbruch führt zu dem Entschluß, im Schützenhaus eine Alarmanlage zu installieren. Der Vereinsausflug im Oktober führ die Mitglieder nach Speyer. Im November wird Diana von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen: Gerd Koster, unser „Mann für alle Fälle“, stirbt völlig unerwartet und hinterlässt eine große Lücke. Als ob das nicht genug wäre, wird ein weiteres Mal ins Schützenhaus eingebrochen. Die neu angeschaffte Alarmanlage kann sich zum ersten Mal bewähren. Trotzdem ist der angerichtete Schaden beträchtlich. Ein ereignisreiches Jahr klingt aus mit der besinnlichen Weihnachtsfeier in Schorsch Eger`s Weinstadl.

2008
Die Arbeiten am neuen Pistolen- und Gewehrstand müssen vorangetrieben werden, damit der Stand im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung der Schießanlagen durch eine Sachverständigen ebenfalls abgenommen werden kann. Im April feierten unsere Mitglieder Reinhold und Maria Freimuth ihre Goldene Hochzeit. Einige Vereinsmitglieder besuchen im Juni das Schützenfest des befreundeten Schützenvereins in Warstein. Dabei wurde Ludwig Feuerbach Schützenkönig bei dem Gästeschießen. Bei der Schießstandüberprüfung im Juli wird der neue Schießstand ohne Mängel abgenommen. Nun muß mit Hochdruck gearbeitet werden, damit endlich geschossen werden kann. Ein Schießbock wird angeschafft, um Luft- und KK-Gewehre einschießen zu können. Das Sommerfest im August hat, was die Anzahl der Besucher und die finanzielle Seite betrifft, nur mäßigen Erfolg und wird für die Zukunft in Frage gestellt. Im Oktober wird erstmals kein Vereinsausflug sondern eine Wanderung von Winkel ins Schützenhaus mit anschließendem gemütlichem Beisammensein angeboten. Am 05.10.2008 belegt Peter Kratochwil bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund in der Disziplin Luftgewehr aufgelegt den 5. Platz. Wir haben eine kleine Gefriertruhe angeschafft in der wir Steaks und Bratwurst bevorraten, um in der Sommerzeit Sonntags - Nachmittags zum grillen anzubieten. Das Jahr wird abgeschlossen mit der Weihnachtsfeier in Schorsch Eger`s Weinstadl. Die im Schützenhaus geplante Silvesterfeier kann wegen spiegelglatter Straßen nicht stattfinden, Sie wurde in einem kleineren Kreis bei Dietmar Ullrich zuhause durchgeführt.,

2009
Gleich zu Beginn des Jahres werden die Fensterscheiben zum Gewehrstand gegen doppelt verglaste Thermopenscheiben ausgetauscht. Gleichzeitig wird mit Hochdruck am neuen kombinierten Pistolen- und Gewehrstand gearbeitet. Außerdem werden 6 neue Fenster und 1 neue Tür angeschafft, die im Laufe des Sommers eingebaut werden sollen, um die Heizkosten des Schützenhauses zu senken. Am 03. Mai ist es endlich soweit: auf dem neuen Stand wird zum ersten Mal geschossen. Kleine Restarbeiten, die in den nächsten Wochen noch zu erledigen sind, können die Freude über die Fertigstellung nach so langer Bauzeit nicht trüben. Eine Woche später wird erstmals ein Tag der offenen Tür angeboten, der das bisherige Schützen- bzw. Sommerfest ablöst, und bei dem der neue Stand guten Anklang findet.

 

2010 bis 201 ?

2010
ist in arbeit

 

 

 


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